Das Leben hat zwei Gesichter

By martinakage

Das Leben hat zwei Gesichter, und das eine ist nicht weniger real als das andere.

Wenn alles immer gleich bliebe, gäbe es keine Vielfalt, keine Spannung und kein Gleichgewicht.

Es gäbe kein Schwarz als Kontrast zum Weiß, keinen Sonnenuntergang, um den Tag zu beenden, der mit dem Sonnenaufgang begann, und keine Wärme, um die Kälte zu vertreiben.

Das, was bei deiner Reise in diesem Leben für Gleichgewicht sorgt, bringt auch Schwierigkeiten. Am Ende enthält es aber auch ein Geschenk, das wir oft nicht sehen.

Was war dein Geschenk für diesen Tag?


7 Antworten zu „Das Leben hat zwei Gesichter“

  1. Inga Oltersdorf sagt:

    Diese Worte tun mir gut. Denn im Moment gibt es für mich nur ein Gesicht im Leben und das ist Schwierigkeit pur… Nun sehe ich ein Geschenk darin, denn es ist sinnvoll für ein ungeahntes Gleichgewicht in der Zukunft.

    Heute war mein Geschenk, die Zeit mit Kindern am Strand, bei strahlender Sonne und in der Natur.
    Danke für die erleichternde Frage.

  2. martinakage sagt:

    Was für ein Wert hätte der Erfolg, wenn es die Niederlage nicht gäbe?
    Wie der Verlust, der uns den Gewinn schätzen lehrt.
    Schwierigkeiten lehren dich etwas – weißen dir einen Weg.
    Schön das du das Geschenk sehen kannst – davon gibt es nicht viele die es sehen können.
    Zu mindestens nicht in dieser Geschwindigkeit wie du.

  3. Cordula Schott sagt:

    Die „2 Gesichter“ sind das Spannungsfeld, zwischen dem wir leben und dem wir überhaupt erst Bewegung verdanken. Wir sind sozusagen aufgespannt zwischen Himmel und Erde – im Rhythmus von Tag und Nacht, von Sommer und Winter, im vermeintlichen Gegensatz von Ying und Yang, von männlich und weiblich.

    Die Bewertung über gut und schlecht, schwer und leicht, die haben wir im Kopf kreiert. Ich stimme Dir völlig zu, daß es beide Seiten – oder wie Du schreibst Gesichter – braucht, um im Leben wachsen zu können.

    Mein Geschenk heute ist, daß ich merke, daß ich wieder Lust aufs Kommentieren bekommen. Dafür brauchte es aber den Abstand, mal nicht zu schreiben.

  4. martinakage sagt:

    Das geht mir auch manchmal so – das ich den Abstand brauche. Schön das deine Lust da war hier zu kommentieren, das hat mich sehr gefreut.

  5. Monika sagt:

    Mein Geschenk ist am Fluss in Kanada, zu sitzen und abends die Biber vorbei schwimmen zusehen,an den Wellen im Wasser zu erkennen ,dass der Biber am ankommen ist.
    Zu hören ,dass am Ufer gegenüber Wilhelmine oder Klaus (2 Fasane) am rufen sind und manchmal auch mit dem Fernglas zu finden sind.
    Wir haben ein Kojote tagsüber über die Prärie springen sehen.
    Was für mich als 6 Rehe aussah,hat sich mit dem Fernglas herausgestellt,dies waren 6 Antilopen in der unendlichen weite Prärie .
    Dachte immer ,die gibst nur in Afrika.
    Später sahen wir 2 Antilopen ganz in der nähe vom Auto aus.
    Nun weiss ich auch ,das Rehe andere Ohren haben, und beim nächsten mal sah ich gleich auf die Ohren, und wusste dies sind Rehe.

    Auch kann ich nun sehen ob Gänse oder Enten über mich fliegen.
    Enten schlagen ihre Flügeln schneller. Gänse schnattern meistens auch dazu.Dies sind soviele wunderbare Geschenke, und immer bin ich begeistert , und dankbar dies zu erleben .

  6. martinakage sagt:

    @ Monika,
    das sind Geschenke Gottes.
    Ich bin eingeladen worden nach Finnland zu fliegen im Herbst von meiner Freundin. An dem See vor ihrem Haus, wohnt auch ein Biber. Ich freue mich schon sehr, die Natur mal anderes erleben zu dürfen.
    Bist du sicher mit den Antilopen? Ich dachte auch die gibt es nur in Afrika.

  7. Monika sagt:

    @Martina
    Ja ,die Antilopen heissen Pronghorn Antelope und leben in der Prärie.
    Wir haben auch Bilder gemacht.
    Wenn Deine Freundin kein Fernglas hat ,in Finnland,denke daran dies mitzunehmen.Ich bin sehr viel damit unterwegs in der Natur.Viel Freude in Finnland.
    Unser Woodpecker habe ich ganz vergessen zu erwähnen,der macht sich bemerkbar, in dem er früh morgens, gegen unser Häuschen klopft,oder wenn ich unter dem Baum sitzte, höre ich ihn,beim klopfen gegen den Baum.

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